
Wer ist verantwortlich für unsere Jobs? Na klar, unsere Chefs. Also fragen wir doch mal nach wie das so ist mit der Personenfreizügigkeit und unseren Arbeitsstellen!


Rudolf Häfeli, CEO von BDO Visura, Zürich
" Mitten in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die bilateralen Verträge gefährden ist verantwortungslos. Die Bilateralen I haben sich bewährt. Wir rekrutieren jährlich zwischen 10 und 20 Berufseinsteiger/innen von den Fachhochschulen und Universitäten. Ich wünsche mir, dass meine Tochter nach ihrem Studium die gleich guten Chancen für den Berufseinstieg hat, wie ich sie vor vielen Jahren erfahren durfte. "
Die BDO Visura ist ein führendes Prüfungs- und Beratungsunternehmen mit 32 Niederlassungen in der ganzen Schweiz.
Arbeitsplätze in der Schweiz: 750


Max R. Hungerbühler, CEO Bischoff Textil AG / Präsident TVS Textilverband Schweiz
'Wir Textiler sind auf offene Märkte angewiesen und befürworten daher die Weiterführung des 2002 in Kraft gesetzten Freizügigkeitsabkommens und dessen Ausdehnung auf Rumänien und Bulgarien. Gerade in wirtschatlich schwierigen Zeiten sind stabile Rahmenbedingungen und der gesichterte Zugang zu unserem bedeutendsten Exportmarkt für uns von grosser Bedeutung. Eine Kündigung der bilateralen Verträge würde in unserer Industrie Arbeitsplätze und den Wohlstand gefährden.'
Die Bischoff Textil AG, St. Gallen ist der führende schweizerische Hersteller von Stickereien aller Art.
Arbeitsplätze in der Schweiz: 170


Ruedi Noser, VR-Präsident und Inhaber der Noser-Gruppe, Hombrechtikon
"Dank der Personenfreizügigkeit ist es problemlos möglich in jedem Land lokal aufzutreten, ohne in diesen Ländern Niederlassungen schaffen zu müssen. Indem wir Mitarbeiter aus den Ländern unserer Kunden rekrutieren, sichern wir uns die kulturelle Nähe zu ihnen. Das gibt uns die Möglichkeit, ganz Europa aus der Schweiz heraus zu betreuen und Arbeitsplätze langfristig in der Schweiz zu halten."
Die Noser Gruppe ist eine Firmengruppe bestehend aus fünf KMU-Betrieben, welche schwerpunktmässig in der Softwareherstellung für den Telekommunikationsbereich resp. der industriellen Informatik tätig sind.
Arbeitsplätze in der Schweiz: 360


Otto Ineichen, Nationalrat und Unternehmer, Verwaltungsratspräsident OTTO’s AG
"Durch den Geburtenrückgang fehlen uns sowohl hoch spezialisierte, als auch weniger qualifizierte Arbeitskräfte. Ausländer bekommen jene Arbeit, die Schweizer nicht ausüben wollen oder können."
Otto's ist im Detailhandel tätig.
Arbeitsplätze in der Schweiz: 1500


Niklaus J. Lüthi, CEO Sanitized AG
"Die Personenfreizügikeit ist nicht verzichtbar, denn wir sind auf eine unkomplizierte Beschaffung von Fachspezialisten über die Grenzen hinweg angewiesen! Bei uns arbeiten in der Schweiz nicht rekrutierbare Spezialisten aus verschiedenen europäischen Ländern eng mit einheimischen Spezialisten zusammen. Nur so können wir unsere Spezialprodukte erfolgreich exportieren und hier Arbeitsplätze schaffen."
SANITIZED AG entwickelt und produziert in Burgdorf Spezialchemikalien zur Verbesserung von Hygiene und Materialschutz; www.sanitized.com.


Johann N. Schneider-Ammann, Nationalrat, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates der Ammann Group Holding AG, Langenthal und Präsident von Swissmem
"Die Personenfreizügigkeit erleichtert allen Schweizerinnen und Schweizern den Zugang zum gesamten EU-Arbeits- und Ausbildlungsmarkt. Das ist namentlich für junge Leute interessant, die für einige Zeit in einem der 27 EU-Länder arbeiten, studieren oder forschen möchten. Auslandaufenthalte steigern den eigenen Marktwert und sind ein Plus für die weitere Karriere. Wir exportorientierten Unternehmer brauchen auf jeden Fall immer mehr Leute mit internationalen Erfahrungen."
Die Ammann Group Holding AG ist ein Schweizer Maschinenbauunternehmen, das sich auf die Herstellung und Vermarktung von Anlagen, Maschinen und Dienstleistungen für den Strassenbau konzentriert.
Arbeitsplätze: 2200


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